Monika Eilers

Warum bin ich Mitglied im DPB geworden?

Im Herbst 1998 habe ich an einer Veranstaltung des Deutschen Psoriasis Bundes im Rathaus in Varel teilgenommen. Dort gab es einen großen Vortrag und anschließend hat sich spontan eine Gruppe gegründet. Auch ich bin dort gleich in den DPB eingetreten und habe mich der Gruppe angeschlossen, denn ich hatte das große Bedürfnis, mich über die Krankheit Psoriasis auszutauschen.

Welche Funktion habe ich im DPB?

Kontaktperson in Varel.

Seit wann bin ich im DPB aktiv?

Genauso lange, wie ich auch Mitglied bin. Als wir während der Veranstaltung in Varel unsere Gruppe spontan gründeten, haben wir auch gleich Kontaktpersonen benannt. Das waren Klaus Fischbeck und ich. Und wir sind es bis heute geblieben.

Warum bin ich aktiv geworden?

Weil ich betroffen bin. Es ist für mich wichtig, mich mit anderen auszutauschen. Ich kann und konnte es mir zeitlich immer gut einrichten, etwas mehr in die Gruppe einzubringen. Ich habe es einfach gemacht und alle waren zufrieden.

Was empfinde ich in meiner Funktion als gut?

Ich finde den Zusammenhalt in unserer Gruppe gut. Die regelmäßigen Treffen sind mir sehr wichtig. Dafür tue ich gern etwas. Außerdem ist es ein schönes Gefühl, Ratsuchenden am Telefon helfen zu können.

Was mag ich nicht?

Es rufen immer mal wieder irgendwelche Wunderheiler an, die ihre Waren in der Gruppe anpreisen wollen. Eine Zeit lang war es mal ganz schlimm. Es ist immer schwierig, die abzuwimmeln.

Was war ein besonders schönes Erlebnis als DPB-Ehrenamtler?

Neben den regelmäßigen Treffen empfi nde ich die Unternehmungen mit der Gruppe immer als besondere Erlebnisse. Wir gehen Bowlen, spielen Minigolf oder machen Winterwanderungen.

Was wünsche ich mir vom DPB?

Ich wünsche mir vor allem, dass der DPB uns immer mit den neuesten Informationen rund um die Psoriasis versorgt.

Was erwarte ich von der Gesundheitspolitik?

Sie soll dafür sorgen, dass die Zuzahlungen bei chronischen Erkrankungen wegfallen.

Wie geht es mir heute gesundheitlich?

Mir geht es gut, weil ich gelernt habe, mit der Psoriasis umzugehen. Ich komme gut zurecht mit Salben, Sonnenurlauben im Sommer und PUVA-Bädern im Winter. Tabletten nehme ich keine. Da gibt es zu viele Nebenwirkungen.

Welche Grenzen setze ich mir?

Ich möchte mich von der Psoriasis und meinem Umfeld nicht zu sehr vereinnahmen lassen. Das ist nicht immer einfach. Ich musste das erst lernen.

Interview entnommen aus PSO Magazin 5/2014